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Sprachreise Dún Laoghaire (7.–14. April 2026): Englisch, Erlebnisse und ein Hauch Weltpolitik

„Das wird eine ganz normale Sprachreise“, dachten wir. Spoiler: wurde es nicht.

Schon am Flughafen in Wien begann unsere ganz persönliche Lektion in politischer Bildung: Ein Anruf erreichte uns noch vor dem Abflug – in Irland könnten die Straßen blockiert sein. Grund: Proteste von Landwirt:innen und LKW-Fahrer:innen gegen hohe Spritpreise. Traktoren statt Taxis. Willkommen in der Realität. Und tatsächlich: Diese Proteste begleiteten uns die gesamte Woche. Busfahren? Manchmal eher ein Glücksspiel. Planen? Nur mit einem gewissen Sinn für Humor und vielen Fußmärschen. Und trotzdem (oder gerade deshalb): Was für eine Woche! Vormittags wurde in unserer Sprachschule in Dún Laoghaire gelernt, gesprochen, gelacht – und festgestellt: Englisch funktioniert erstaunlich gut, wenn man es einfach tut.

 

Nachmittags tauchten wir ins irische Leben ein: Beim Ceili Dance wurde gehüpft, gedreht und gelegentlich improvisiert (rhythmisch… flexibel ).

 

Das Meer war nur einen Steinwurf entfernt – inklusive Wind, Wellen und der Erkenntnis, dass „frische Brise“in Irland eine sehr kreative Definition hat.

Dublin zeigte sich von seiner besten Seite:

– Das Emigrationsschiff Jeanie Johnston machte Geschichte greifbar.

– Im EPIC The Irish Emigration Museum wurde Vergangenheit interaktiv lebendig.

– Unsere Walking Tour führte uns quer durch die Stadt – zwischen Geschichte und Gegenwart

– Die Gravedigger Tour bewies: Geschichte darf auch ein bisschen schaurig sein.

– Und das Trinity College Dublin zeigte uns, wo Wissen wirklich beeindruckend aussieht.

 

Planänderung? Können wir. Ein Tagesausflug nach Kilkenny? Theoretisch ja. Praktisch: nein. Danke, Straßenblockaden. Also wurde spontan umdisponiert – und das stellte sich als Glücksgriff heraus: Glendalough beeindruckte mit Natur, Ruhe und dieser ganz besonderen Stimmung zwischen Bergen und Geschichte.

Die Rückfahrt? Sagen wir so: abenteuerliche Nebenstraßen, ungeplante Umwege und ein leichtes Gefühl von „Sind wir noch richtig?“ – aber genau solche Momente bleiben.

 

Finale mit Spannungskurve: Während wir noch überlegten, wie wir trotz Protesten rechtzeitig zum Flughafen kommen, kam die nächste Nachricht:

Unser Rückflug? Gestrichen. Streik bei Lufthansa. Kurze Stille. Dann viel Organisation. Und schließlich die Rettung: Aer Lingus sprang ein und brachte uns sicher nach Hause.

 

Fazit dieser Woche:

 

Wir haben Englisch gelernt.

Wir haben Irland erlebt.

Wir haben politische Prozesse hautnah gespürt.

Und wir haben gelernt: Nicht alles läuft nach Plan – aber oft wird es genau deshalb unvergesslich.

 

Oder anders gesagt: Eine Sprachreise, die uns nicht nur sprachlich, sondern auch fürs echte Leben ein Stück weitergebracht hat.

 

Slán, Irland – wir kommen wieder. (Vielleicht mit weniger Traktoren. Oder genau deswegen.)

Sprachreise an die Cote d´Azur

Gemeinsam mit unseren Profs Madame Gedl und Madame Gossenreiter-Bugelnig dürfen wir einige Tage im sonnigen Süden Frankreichs verbringen. Wir sind bei sehr netten Gastfamilien untergebracht. Nach dem vormittäglichen Besuch in der Sprachschule gibt es am Nachmittag immer ein interessantes und abwechslungsreiches Programm. Auf diese Weise bekommen wir einen guten Einblick in die französische Lebensart!

Sprachreise nach Málaga

Unsere Sprachreise nach Málaga hat spannend begonnen! Nach einem dreistündigen Flug wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Den ersten Nachmittag verbrachten wir gemeinsam am Strand, wo wir die Atmosphäre genießen konnten.

Am nächsten Tag startete unser Programm mit Unterricht am Vormittag. Anschließend besuchten wir einen lebhaften Markt voller frischer Produkte. Danach erkundeten wir das Stadtzentrum von Málaga und besichtigten ein beeindruckendes Auto- und Modemuseum. Trotz des regnerischen Wetters war die Stimmung super und wir freuen uns auf die kommenden Tage! Heute schon scheint die Sonne und wir freuen uns auf eine weitere Stadtführung und den Kino-Abend!

Steffi und Sophia, 7D

Vorösterliche Gottesdienste

Obwohl es noch einige Tage bis zum Osterfest sind, haben unsere Unterstufenklassen bereits ihre vorösterlichen Gottesdienste gefeiert. Diakon Wolfgang Aumann und Pfarrer Dietmar Kreuz standen der ökumenischen Wortgottesfeier vor.

Thematisch ging es um die Knoten in unserem Leben, die wir manchmal alleine lösen können, manchmal aber auch Hilfe dazu brauchen. Die Schülerinnen und Schüler waren eingeladen, kleine Bänder mit dem großen Kreuz in unserer Kirche zu verknoten und so unsere Verbundenheit untereinander und mit unserem Glauben auszudrücken.

Exkursion von 6A und 6B zum Judentum

Gemeinsam mit Prof. Leitner und Prof. Richter verbrachten die 6A und die 6B den heutigen Vormittag in Wien und waren auf den Spuren des Judentums unterwegs. Zuerst gab es einen Workshop im jüdischen Museum zur Geschichte und zur Aktualität des Antisemitismus.

Danach besuchten wir den Gedenkraum für die Opfer der Gestapo an der Stelle des ehemaligen Hauptquartiers der Gestapo in der Salztorgasse.

In Kleingruppen machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg über den Donaukanal, um im 2. Bezirk Spuren jüdischen Lebens zu suchen und einige Aufgaben zu lösen.

Breakfasten

Wie schon in den vergangenen Jahren findet auch heuer wieder das Breakfasten an den Freitagen der Fastenzeit statt. Eine herzliche Einladung an alle, die den Tag mit einem Moment der Stille und einem guten Gedanken beginnen möchten!

Aschermittwoch und Beginn der Fastenzeit

Am heutigen Aschermittwoch begannen unsere Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen die Fastenzeit mit einem Gottesdienst in der Kirche. Diakon Wolfgang Aumann und Prof. Aichelburg betonten, dass es in der Fastenzeit darum geht, sich selbst ehrlich anzuschauen und sein Leben zu verändern.

Zur Veranschaulichung dieses Gedankens diente ein Spiegel, von dem auch in der Lesung aus dem Jakobusbrief die Rede war. Danach bracht SchülerInnen in den Fürbitten unsere Anliegen vor Gott, bevor die Feier mit dem Aschenkreuz beendet wurde.

Reflexionstag zum Compassion-Projekt

Die letzten zehn Schultage vor den Semesterferien verbrachten die Schülerinnen und Schüler unserer 7. Klassen im Rahmen des „Compassion-Projektes“ in unterschiedlichen Sozialeinrichtungen. Beim Compassion-Projekt geht es um mehr als „nur“ um ein Hineinschnuppern in die Welt der sozialen Arbeit. Es soll dabei vor allem die Empathie und das Verständnis mit Menschen in diesen Einrichtungen gestärkt werden. Am Freitag, 30. Jänner 2026, kamen die SchülerInnen mit vielen Eindrücken zurück in die Schule. Prof. Aichelburg gestaltete einen Reflexionstag zu den Erfahrungen im Compassion-Projekt.

Bei mehreren Stationen und in verschiedenen Gruppenzusammensetzungen konnten die Schülerinnen und Schüler über die Erlebnisse sprechen und die wichtigsten Punkte festhalten.

Hier einige Aussagen unserer Schülerinnen und Schüler:

Was bleibt vom Compassion-Projekt bzw. was hast du in diesen Tagen gelernt?

 

„Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Problemen kennenlernen und betreuen.“

„Jenen Gesellschaft leisten, die alleine sind.“

„Schöne und lehrreiche Tage, Vorfreude auf den nächsten Tag.“

„Ein blaues Arbeitsgewand tragen dürfen und „Kollege“ genannt werden.“

„PatientInnen über Lautsprecher aufrufen dürfen.“

„Dokumente sortieren und einordnen.“

„Erfahrungen fürs Leben machen.“

„Unglaubliche Gerüche kennenlernen.“

„Betten machen und nette Gespräche dabei führen.“

„Sorgen von anderen Menschen anhören.“

„Es war anstrengender als ich dachte und ich bin geduldiger geworden.“

„Ehre deinen Nächsten wie dich selbst.“

„Ich bin gespannt in das Compassion-Projekt hineingegangen und mit positiven Erfahrungen herausgekommen.“

„Ich habe hilfsbereite Menschen kennengelernt, die alles erklären können und viel Geduld haben.“

„Ich finde es beeindruckend, wie die Pfleger für wenig Geld diesen Job mit viel Engagement machen.“

„Ich habe gemerkt, dass ich gut mit Menschen umgehen kann und habe Selbstvertrauen gewonnen.“

„Ich habe verstanden, dass viel von den Personen abhängt, ob ein Beruf „schön“ ist.“

„Ich habe gelernt klar zu sagen, wenn ich etwas nicht möchte.“

„Ich habe ein besseres Verständnis für Menschen gewonnen, die auf Hilfe angewiesen sind.“

„Ich habe noch mehr Respekt vor sozialer Arbeit und den Menschen dahinter.“

„Geben ist seliger denn Nehmen“. Und macht große Freude.

In diesem Advent wollten unsere Schüler:innen der WeCoeur-Umwelt-und-Nachhaltigkeitsgruppe einen ganz anderen Adventkalender machen: einen Adventkalender verkehrt, bei dem sie während der Adventzeit für Menschen sammeln, die Unterstützung benötigen. Schnell war klar, wir wollen lokal wirksam sein und die Team Österreich Tafel Pressbaum vom Roten Kreuz unterstützen. Und wir wollen nachhaltig wirken und hochwertige, biologische Lebensmittel sammeln.


Drei Wochen lang haben unsere WeCoeur-Schüler:innen mit ihren Klassen gesammelt und wir konnten am Donnerstag vor Weihnachten der Tafel Pressbaum unsere Spenden überreichen.
Frau Stangl und Frau Winischhofer vom Team Österreich/Roten Kreuz erzählten aus der Praxis mit ihren Klient:innen, sensibilisierten für den Wert von Lebensmitteln und ließen unsere Schüler:innen selbst die Kisten für die Klient:innen befüllen. Wir steuerten viele haltbare Lebensmittel bei und erfuhren, dass es leider oft an frischem Obst und Gemüse fehlt. Diese Tatsache nahm eine WeCoeur-Schülerin zum Anlass, um mit ihren Eltern und Großeltern noch Obst und Gemüse einzukaufen und bei der Tafel Pressbaum nachzuliefern.
Unser Besuch stimmte insgesamt nachdenklich und zeigt, dass gut gefüllte Kühlschränke keine Selbstverständlichkeit sind.
Wir freuen uns auf weitere Projekte diese Art mit unseren engagierten WeCoeur-Schüler:innen.

Ein großes Dankeschön an unsere WeCoeurs und ihre Klassen:
Felix Giffinger & die 1D
Leonie Giffinger & die 3A
Marie Wallner, Maximilian Anderer, Laura Hanusch & die 3B
Luise Suntinger & die 3C
Johanna Jäger & die 3E
Sophie Dobiasch, Anika Drektraan & die 4C
Violetta Kreinhöfner & die 4D
Lena Tröscher, Sophie Prenner & die 5A
Ilvie Janak-Semsroth & die 5B
Die Schüler:innen der 6A

Und das war der erste Streich…

Auch Angelina hatte Besuch aus Nordfrankreich: Ihr Austauschschüler Zéphyr war eine Woche bei uns im Sacré Coeur zu Besuch und für uns durch seine offene, interessierte Persönlichkeit in allen Fächern eine große Bereicherung. Danach erkundeten die beiden in den Herbstferien Wien und die österreichische Gastronomie.
Der zweite Streich folgt im Sommersemester: Dann verbringt Angelina drei Wochen mit Zéphyr und seiner Familie und besucht den Unterricht in unserer Partnerschule Thérèse d‘Avila. Gleichzeitig wird sie die Schönheiten dieser Stadt und Region erkunden – und hoffentlich ganz viel französisches Savoir-vivre und die französische Küche genießen!