Die letzten zehn Schultage vor den Semesterferien verbrachten die Schülerinnen und Schüler unserer 7. Klassen im Rahmen des „Compassion-Projektes“ in unterschiedlichen Sozialeinrichtungen. Beim Compassion-Projekt geht es um mehr als „nur“ um ein Hineinschnuppern in die Welt der sozialen Arbeit. Es soll dabei vor allem die Empathie und das Verständnis mit Menschen in diesen Einrichtungen gestärkt werden. Am Freitag, 30. Jänner 2026, kamen die SchülerInnen mit vielen Eindrücken zurück in die Schule. Prof. Aichelburg gestaltete einen Reflexionstag zu den Erfahrungen im Compassion-Projekt.

Bei mehreren Stationen und in verschiedenen Gruppenzusammensetzungen konnten die Schülerinnen und Schüler über die Erlebnisse sprechen und die wichtigsten Punkte festhalten.

Hier einige Aussagen unserer Schülerinnen und Schüler:
Was bleibt vom Compassion-Projekt bzw. was hast du in diesen Tagen gelernt?
„Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Problemen kennenlernen und betreuen.“
„Jenen Gesellschaft leisten, die alleine sind.“
„Schöne und lehrreiche Tage, Vorfreude auf den nächsten Tag.“
„Ein blaues Arbeitsgewand tragen dürfen und „Kollege“ genannt werden.“
„PatientInnen über Lautsprecher aufrufen dürfen.“
„Dokumente sortieren und einordnen.“
„Erfahrungen fürs Leben machen.“
„Unglaubliche Gerüche kennenlernen.“
„Betten machen und nette Gespräche dabei führen.“
„Sorgen von anderen Menschen anhören.“
„Es war anstrengender als ich dachte und ich bin geduldiger geworden.“
„Ehre deinen Nächsten wie dich selbst.“
„Ich bin gespannt in das Compassion-Projekt hineingegangen und mit positiven Erfahrungen herausgekommen.“
„Ich habe hilfsbereite Menschen kennengelernt, die alles erklären können und viel Geduld haben.“
„Ich finde es beeindruckend, wie die Pfleger für wenig Geld diesen Job mit viel Engagement machen.“
„Ich habe gemerkt, dass ich gut mit Menschen umgehen kann und habe Selbstvertrauen gewonnen.“
„Ich habe verstanden, dass viel von den Personen abhängt, ob ein Beruf „schön“ ist.“
„Ich habe gelernt klar zu sagen, wenn ich etwas nicht möchte.“
„Ich habe ein besseres Verständnis für Menschen gewonnen, die auf Hilfe angewiesen sind.“
„Ich habe noch mehr Respekt vor sozialer Arbeit und den Menschen dahinter.“







