Kategorie: Aktuelles

Letzter Schultag der 8. Klassen

Der 30. April war der letzte Schultag unserer 8. Klassen. Wir begannen diesen besonderen Tag mit einer Andacht in der Kirche.

Als Mutmacher vor Beginn der Reifeprüfungen erhielten die Schülerinnen und Schüler Blumensamen. Wir wünschen erfolgreiche Prüfungen!

Musik verbindet“ – Choraustausch der 6cm mit Nantes, Frankreich

Ein großartiges Projekt führte die 6cm gemeinsam mit der Klassenvorständin und Cornelia Traxler und Karin Stummvoll im Februar 2026 nach Nantes in Frankreich, wo die Klasse ihr erstes Konzert im Ausland sang. Wir wurden von unserem „Austauschchor“ des Lycée La Perverie aus Nantes, Frankreich, und der Chorleiterin Charlotte Badiou herzlich empfangen und von Gastfamilien aufgenommen.  Im März 2026 erfolgte dann die Gegeneinladung und wir durften 30 französischen SchülerInnen in Pressbaum begrüßen.

Die SchülerInnen wurden in Frankreich und Österreich von Gastfamilien aufgenommen und konnten so kulinarisch und auch kulturell-sprachlich in eine andere europäische Kultur eintauchen. Gemeinsam wurde sowohl in Nantes wie auch in Pressbaum ein großes Konzert organisiert, bei dem beide Chöre ihr eigenes anspruchsvolles Programm darboten, aber es wurden auch gemeinsame Stücke geprobt und gesungen. Besonders prägend war für die 6c das Einstudieren eines französischen „Klassikers“, Cantique de Jean Racine von Gabriel Fauré, und im Gegenzug lernten die französischen ChorsängerInnen von uns einen österreichischen Jodler mit dem traditionellen Paschen.

Waren die SchülerInnen anfangs noch ein bisschen reserviert, so hat das gemeinsame Singen und das gemeinsame Arbeiten am selben Ziel durch die gemeinsame Sprache der Musik sofort den Bann gebrochen und eine wesentlich engere emotionale Verbindung zwischen den SchülerInnen aus beiden Ländern hergestellt, als es ein „normaler“ Austausch ermöglicht hätte. Da man nicht auf Deutsch oder Französisch als gemeinsame Sprache und auf Englisch auch nur bedingt zurückgreifen konnte, war dies umso beeindruckender. Vor allem die jüngeren französischen SchülerInnen waren in Englisch nämlich erst auf A1 Niveau waren und die 6cm hat ja Spanisch als zweite lebende Fremdsprache. Es dauerte aber nicht lange und unsere SchülerInnen konnten schon Pain au chocolat in der Boulangerie auf französisch bestellen und mit den Gastfamilien Baguette und fromage essen.

Daneben besuchten wir natürlich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Museen von Nantes, trotz strömenden Regens, und machten einen ausgedehnten Spaziergang an der Atlantikküste bei Le Croisic. In Österreich begleiteten wir unsere französischen Gäste durch Wien und machten gemeinsam die Stadt unsicher. Es entstanden echte Freundschaften, die auch weiterhin via Social Media gepflegt werden.

 

Sacre Coeur Pressbaum feiert Landessieg bei „United by Music“

Pressbaum – Ein großer musikalischer Erfolg sorgt derzeit am Gymnasium Sacré Coeur Pressbaum für Begeisterung: Die Band Blacktide wurde beim Wettbewerb „United by Music“, einer Initiative von Bildungsministerium und ORF, zum Landessieger Niederösterreich gekürt.

Die Band besteht aus den Schülerinnen und Schülern Victoria Handle (Gesang), Natalia Terzinsky (Gitarre), Niklas Eisner (Schlagzeug) und Nikolaus Schmudermaier (Keyboard). Mit ihrem Song „From the Start“ überzeugten sie die Jury und setzten sich gegen zahlreiche Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch. Unterstützt und begleitet wurde die Gruppe von ihrem musikalischen Leiter Christian Terzinsky, Musikschullehrer der Musikschule Laabental.

Der Erfolg bringt nun ein besonderes Highlight mit sich: Blacktide wird zur offiziellen Ehrung in die Wiener Stadthalle eingeladen. Dort erfolgt die Auszeichnung durch Bildungsminister Christoph Wiederkehr im Rahmen der Eurovision Song Contest Preshow – eine einmalige Gelegenheit, die jungen Talente auf großer Bühne zu feiern.

Die Schulgemeinschaft des Sacré Coeur zeigt sich stolz über diesen Erfolg, der nicht nur das musikalische Engagement der Schülerinnen und Schüler unterstreicht, sondern auch die Bedeutung kreativer Förderung im Schulalltag hervorhebt.

Herzliche Gratulation an die Band Blacktide und alle Mitwirkenden!

 

Sprachreise Dún Laoghaire (7.–14. April 2026): Englisch, Erlebnisse und ein Hauch Weltpolitik

„Das wird eine ganz normale Sprachreise“, dachten wir. Spoiler: wurde es nicht.

Schon am Flughafen in Wien begann unsere ganz persönliche Lektion in politischer Bildung: Ein Anruf erreichte uns noch vor dem Abflug – in Irland könnten die Straßen blockiert sein. Grund: Proteste von Landwirt:innen und LKW-Fahrer:innen gegen hohe Spritpreise. Traktoren statt Taxis. Willkommen in der Realität. Und tatsächlich: Diese Proteste begleiteten uns die gesamte Woche. Busfahren? Manchmal eher ein Glücksspiel. Planen? Nur mit einem gewissen Sinn für Humor und vielen Fußmärschen. Und trotzdem (oder gerade deshalb): Was für eine Woche! Vormittags wurde in unserer Sprachschule in Dún Laoghaire gelernt, gesprochen, gelacht – und festgestellt: Englisch funktioniert erstaunlich gut, wenn man es einfach tut.

 

Nachmittags tauchten wir ins irische Leben ein: Beim Ceili Dance wurde gehüpft, gedreht und gelegentlich improvisiert (rhythmisch… flexibel ).

 

Das Meer war nur einen Steinwurf entfernt – inklusive Wind, Wellen und der Erkenntnis, dass „frische Brise“in Irland eine sehr kreative Definition hat.

Dublin zeigte sich von seiner besten Seite:

– Das Emigrationsschiff Jeanie Johnston machte Geschichte greifbar.

– Im EPIC The Irish Emigration Museum wurde Vergangenheit interaktiv lebendig.

– Unsere Walking Tour führte uns quer durch die Stadt – zwischen Geschichte und Gegenwart

– Die Gravedigger Tour bewies: Geschichte darf auch ein bisschen schaurig sein.

– Und das Trinity College Dublin zeigte uns, wo Wissen wirklich beeindruckend aussieht.

 

Planänderung? Können wir. Ein Tagesausflug nach Kilkenny? Theoretisch ja. Praktisch: nein. Danke, Straßenblockaden. Also wurde spontan umdisponiert – und das stellte sich als Glücksgriff heraus: Glendalough beeindruckte mit Natur, Ruhe und dieser ganz besonderen Stimmung zwischen Bergen und Geschichte.

Die Rückfahrt? Sagen wir so: abenteuerliche Nebenstraßen, ungeplante Umwege und ein leichtes Gefühl von „Sind wir noch richtig?“ – aber genau solche Momente bleiben.

 

Finale mit Spannungskurve: Während wir noch überlegten, wie wir trotz Protesten rechtzeitig zum Flughafen kommen, kam die nächste Nachricht:

Unser Rückflug? Gestrichen. Streik bei Lufthansa. Kurze Stille. Dann viel Organisation. Und schließlich die Rettung: Aer Lingus sprang ein und brachte uns sicher nach Hause.

 

Fazit dieser Woche:

 

Wir haben Englisch gelernt.

Wir haben Irland erlebt.

Wir haben politische Prozesse hautnah gespürt.

Und wir haben gelernt: Nicht alles läuft nach Plan – aber oft wird es genau deshalb unvergesslich.

 

Oder anders gesagt: Eine Sprachreise, die uns nicht nur sprachlich, sondern auch fürs echte Leben ein Stück weitergebracht hat.

 

Slán, Irland – wir kommen wieder. (Vielleicht mit weniger Traktoren. Oder genau deswegen.)

Sprachreise an die Cote d´Azur

Gemeinsam mit unseren Profs Madame Gedl und Madame Gossenreiter-Bugelnig dürfen wir einige Tage im sonnigen Süden Frankreichs verbringen. Wir sind bei sehr netten Gastfamilien untergebracht. Nach dem vormittäglichen Besuch in der Sprachschule gibt es am Nachmittag immer ein interessantes und abwechslungsreiches Programm. Auf diese Weise bekommen wir einen guten Einblick in die französische Lebensart!

Sprachreise nach Málaga

Unsere Sprachreise nach Málaga hat spannend begonnen! Nach einem dreistündigen Flug wurden wir herzlich von unseren Gastfamilien empfangen. Den ersten Nachmittag verbrachten wir gemeinsam am Strand, wo wir die Atmosphäre genießen konnten.

Am nächsten Tag startete unser Programm mit Unterricht am Vormittag. Anschließend besuchten wir einen lebhaften Markt voller frischer Produkte. Danach erkundeten wir das Stadtzentrum von Málaga und besichtigten ein beeindruckendes Auto- und Modemuseum. Trotz des regnerischen Wetters war die Stimmung super und wir freuen uns auf die kommenden Tage! Heute schon scheint die Sonne und wir freuen uns auf eine weitere Stadtführung und den Kino-Abend!

Steffi und Sophia, 7D

Vorösterliche Gottesdienste

Obwohl es noch einige Tage bis zum Osterfest sind, haben unsere Unterstufenklassen bereits ihre vorösterlichen Gottesdienste gefeiert. Diakon Wolfgang Aumann und Pfarrer Dietmar Kreuz standen der ökumenischen Wortgottesfeier vor.

Thematisch ging es um die Knoten in unserem Leben, die wir manchmal alleine lösen können, manchmal aber auch Hilfe dazu brauchen. Die Schülerinnen und Schüler waren eingeladen, kleine Bänder mit dem großen Kreuz in unserer Kirche zu verknoten und so unsere Verbundenheit untereinander und mit unserem Glauben auszudrücken.

Exkursion von 6A und 6B zum Judentum

Gemeinsam mit Prof. Leitner und Prof. Richter verbrachten die 6A und die 6B den heutigen Vormittag in Wien und waren auf den Spuren des Judentums unterwegs. Zuerst gab es einen Workshop im jüdischen Museum zur Geschichte und zur Aktualität des Antisemitismus.

Danach besuchten wir den Gedenkraum für die Opfer der Gestapo an der Stelle des ehemaligen Hauptquartiers der Gestapo in der Salztorgasse.

In Kleingruppen machten sich die Schülerinnen und Schüler auf den Weg über den Donaukanal, um im 2. Bezirk Spuren jüdischen Lebens zu suchen und einige Aufgaben zu lösen.

Breakfasten

Wie schon in den vergangenen Jahren findet auch heuer wieder das Breakfasten an den Freitagen der Fastenzeit statt. Eine herzliche Einladung an alle, die den Tag mit einem Moment der Stille und einem guten Gedanken beginnen möchten!

Aschermittwoch und Beginn der Fastenzeit

Am heutigen Aschermittwoch begannen unsere Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen die Fastenzeit mit einem Gottesdienst in der Kirche. Diakon Wolfgang Aumann und Prof. Aichelburg betonten, dass es in der Fastenzeit darum geht, sich selbst ehrlich anzuschauen und sein Leben zu verändern.

Zur Veranschaulichung dieses Gedankens diente ein Spiegel, von dem auch in der Lesung aus dem Jakobusbrief die Rede war. Danach bracht SchülerInnen in den Fürbitten unsere Anliegen vor Gott, bevor die Feier mit dem Aschenkreuz beendet wurde.