Kategorie: Aktuelles

Mach(t) Meinung!

Ist eine schöne Sternschnuppe zu sehen oder ein gefährlicher Raketenabschuss? Bilder beeindrucken, doch Bilder täuschen auch. Dies wurde den Schülerinnen und Schülern der 4e mittels eines Workshops im Rahmen des Kinder- und Jugendbuchfestivals in St. Pölten vermittelt.

Was ist Propaganda, wie und warum wirkt sie? Wie können Bilder manipuliert werden?  

Mit diesen Fragen setzten wir uns auseinander, indem wir Aufnahmen aus der Zeit des Nationalsozialismus analysierten, trügerische Bilder betrachteten und schließlich selbst Standbilder bauten, deren Bedeutung wir zu erraten versuchten.

Was nehmen die Schüler und Schülerinnen für den Alltag mit?

„Ich werde mir für den Alltag mitnehmen, dass man den Medien nicht alles glauben kann und sich durch mehrere Quellen informieren muss, um sich eine gute Meinung zu bilden.“ – Samuel Schrolnberger, 4E

„Ich werde ab jetzt mehr recherchieren und nicht alles glauben, was in den Zeitungen oder anderen Medien wie dem Internet gesagt wird.“ – Elina Haider und Luca Binder, 4E

„In den Zeitungen wird oft nicht die Wahrheit erzählt, da man nicht weiß, was hinter den Fotos steckt und wie das Foto vor dem Bearbeiten ausgesehen hat.“ – Lili Beetz, 4E

„Viele Medien manipulieren Menschen, indem sie nicht die ganze Wahrheit oder nur Ausschnitte von Bildern zeigen, daher sollte man mehrere Zeitungen vergleichen und nicht immer nur einseitig informiert sein.“ – Coni Schöbl

„Heutzutage sollte man nicht alles glauben, was man in Medien oder Zeitungen liest, denn durch verschiedene Perspektiven und die Größe und Beleuchtung von Bildern können diese manipuliert werden, um Aufmerksamkeit zu erregen.“ – Sophie Wildzeisz und Amelie Berger, 4E

„Man sollte darauf achten, dass man keine ‚Fake News‘ liest und dann verbreitet, sondern sich mehrere Meinungen und Perspektiven anschauen und anhören.“ – Nelly List, 4E

„Durch verschiedene Blickwinkel, Lichtverhältnisse oder durch Photoshop kann man Bilder sehr leicht manipulieren, ohne dass die Menschen dies merken.“ – Eleni Bosch, 4E

„Man sollte Nachrichten immer von mehreren Seiten beleuchten. Immer kritisch bleiben und überlegen, was wahr ist oder ob die Inhalte manipuliert sind.“ – Martin Palensky, 4E

 

Mag. Nora Sümegi

 

ORF-Dreh am Campus

Nistkästen am Schulgelände wurden in der Nacht von 29. auf 30. April 2019 zum Schauplatz für Filmaufnahmen für die Wissenschaftssendung NEWTON. Im Fokus lag dabei ein Forschungsprojekt, welches schon vor einigen Jahren am Schulgelände durchgeführt wurde. Damals untersuchten die Wissenschaftler Katharina Mahr und Herbert Hoi vom Konrad Lorenz Institut für vergleichende Verhaltensforschung der Vetmeduni Wien, wie Blaumeisen im Wienerwald auf „Lichtverschmutzung“ reagieren und ob sich künstliches Licht auf das Liebesleben der Vögel auswirkt.

Dafür wurden über einen Zeitraum von etwa drei Wochen LED-Leuchten positioniert, welche die Nistkästen zwei zusätzliche Stunden in der Früh vor dem Sonnenaufgang und am Abend nach dem Sonnenuntergang erhellten. Um diesen Versuch nachzustellen und den Versuchsablauf zu filmen, war an diesem Tag um 3.00 Uhr Tagwache angesagt. Da schlief man schon einmal in der Schule, um rechtzeitig für den Filmdreh da zu sein.

Da unser Langzeitforschungsprojekt nach wie vor fester Bestandteil des Unterrichts ist und die SchülerInnen in unterschiedlichsten Projekten an biologische Themen herangeführt werden, war es naheliegend auch SchülerInnen in den Dreh miteinzubeziehen. Auch für die SchülerInnen der 2D und der 1A begann es an diesem Tag sehr früh, doch das Wetter war leider nicht auf unserer Seite. Kurzerhand wurden die Aufnahmen wetterbedingt und zum Wohle der Vögel auf den übernächsten Tag verschoben und dann konnten die SchülerInnen beim Beobachten der Nistkästen und beim Beringen der Jungvögel gefilmt werden. Es war auf alle Fälle für alle Beteiligten ein aufregender Morgen und mit Sicherheit ein spannendes Erlebnis!

Prof. Eva Maria Sauter

 

Brieffreunde-Projekt 

Die Schüler und Schülerinnen der 3A nehmen seit Anfang des Schuljahres an einem Brieffreunde-Projekt mit der Sacré Coeur Schule in Wien teil. Unsere Partnerklasse ist ebenfalls eine dritte Klasse mit einer fast identischen Schüleranzahl.

Es wurden bereits sehr viele Briefe verschickt, in denen über verschiedene Themen geschrieben wurde. So wurden beispielsweise unterschiedlichen Erfahrungen aus der Skikurswoche ausgetauscht, da beide Klassen Anfang des Jahres eine Woche in den Bergen verbringen durften.

Ein weiteres Highlight erwartet uns noch, denn wir planen einen gemeinsamen Ausflug, bei dem sich beiden Klassen persönlich kennenlernen sollen. Fortsetzung folgt …

Prof. Smetacek

Die 1C im Narrenreich – Glücksmomente und Schwarznarren

Am 2. April, dem „Internationalen Kinderbuchtag“ fuhren wir mit Frau Prof. Sümegi und Frau Prof. Gruber zum Kinder- und Jugendbuchfestival in St. Pölten und nahmen an einer Lesung teil.

Die Autorin Verena Petrasch stellte uns ihr neues Buch „Sophie im Narrenreich“ vor. Es war sehr interessant. Das Buch erzählt von Sophie, die ins Reich der Narren reist, um sich ihren größten Traum zu erfüllen. Doch ihre erste Begegnung mit einem Schwarznarren ändert alles …

Dieses spannende Buch kann ich nur empfehlen!

Eure Marlene Rebensteiner (1C)

 

Auf den Spuren von Lebensmitteldetektiven

Am 29. April haben wir, die 4e Gymnasium, mit der 2a Volksschule zwei Stunden an einem Chemie-Projekt gearbeitet. Die Volksschüler kamen zu uns in den Chemiesaal und gemeinsam durften wir zum Thema Ernährung experimentieren. Jede Gruppe bestand aus drei Gymnasiasten und drei Volksschülern. Als erstes wurden uns die Laborregeln und Versuche erklärt, dann ging es auch schon los! Nicht alle Versuche waren ungefährlich, weshalb wir zu unserer Sicherheit Schutzbrillen aufgesetzt haben. Es gab vier verschiedene Stationen: Fette, Eiweiße, Stärke und Zucker. Wir hatten die Aufgabe, bei jeder dieser Stationen drei unbekannte Lebensmittelproben zu untersuchen, um herauszufinden, welche Inhaltsstoffe enthalten sind und welcher Stoff dies überhaupt ist. Uns haben die zwei Stunden mit den Volksschülern sehr viel Spaß gemacht, da es eine abwechslungsreiche Stunde zu den anderen war.

Amelie, Sophie, Patric, Ulrich

„Es war sehr lustig mit den Volksschulkindern. Ich glaube, dass es uns Großen durch den Enthusiasmus der Kleinen noch mehr Spaß gemacht hat.“ Samuel

„Mir persönlich gefielen die Experimente sehr gut und ich habe viel Neues gelernt.“ Elina

Prof. Astrid Hartlieb

Starke Leistungen im Volleyball

Auch heuer nahmen wir mit den Erst- bis Drittklasslern der art&motion Volleyballeinheit wieder am Rookies Cup der Schülerliga Volleyball teil. Ein Turniertag fand am 31.01.2019 im Gymnasium Purkersdorf statt. Trotz großem Einsatz aller Spieler gelang es uns dort nicht, ein Team unter die ersten zehn zu platzieren. Es folgten intensive Trainings in denen wir am Service und Aufspiel arbeiteten. Als nun am 24.4.2019 der Cup bei uns im Sacrè Coeur ausgetragen wurde waren wir so weit, dass wir den angereisten Tullnern und Purkersdorfen (von ihnen kamen gar 17! Mannschaften) gewachsen waren. Alle unsere fünf Teams erreichten spitzen Plätze, eines holte sogar den Turniersieg!

Prof. Astrid Hartlieb

Sacrè Coeur stellt den Landesmeister im Bouldern

Am 26.04.2019 machte sich eine kleine Gruppe von Schülern des Sacrè Coeurs auf den Weg nach Zwettl zu den Landesschulmeisterschaften im Bouldern. In drei Altersgruppen geteilt waren jeweils acht Boulder Flashes in einer Stunde zu bewältigen.

Schon bald zeigte sich, dass das Niveau der teilnehmenden Schüler sehr hoch und die Boulder sehr selektiv waren. Doch unsere drei Kletterer gingen mit viel Können, Ehrgeiz, Ausdauer und Köpfchen ans Werk.

Schließlich hatten wir am Ende des Bewerbes drei hervorragende Ergebnisse zu feiern: Philipp Müller-Doblies wurde (obwohl erst in der 5. Klasse) Landesmeister der Oberstufe und zudem Tagessieger. Sein Bruder Jonas Müller-Doblies (erst in der 1. Klasse) hatte nicht die erforderliche Körperlänge, um beim 8. Boulder auch noch den letzten Griff erreichen zu können, wäre also mit entsprechender Größe ebenfalls Landesmeister der 1. + 2. Klassen geworden, so wurde er toller Dritter. Ronja Hartlieb erkämpfte sich fünf der acht Boulder, ließ so das halbe Teilnehmerfeld hinter sich und schloss mit dem 10. Platz ab.

Prof. Astrid Hartlieb

Von einem listigen Kaninchen, besonderen Patienten und dem Zauber des Zuhörens

 

Der Geschichtenerzähler Folke Tegetthoff zog Erstklässler eineinhalb Stunden lang in seinen Bann „Wir werden heute gemeinsam arbeiten. Ihr werdet arbeiten!“
Auf der Bühne steht ein weißhaariger, leicht gebückter Mann, der aufmerksam in die teils neugierigen, teils betretenen Gesichter der Schülerinnen und Schüler der 1C und der 1E blickt, die sich am 10. April erwartungsvoll im Theatersaal unserer Schule versammelt haben. „Nur“ Zuhören stand doch auf dem Programm – aber Arbeit? Mit ruhiger, angenehmer Stimme erzählt der österreichische Schriftsteller und Erzähler Folke Tegetthoff, warum Zuhören ein Geschenk ist, das geistige und körperliche Arbeit verlangt, wie viel Kinder bereits im Mutterleib hören und wie wenig wir bewusst wahrnehmen. In seiner „Schule des Zuhörens“ nimmt er uns mit in die Tiefen des Amazonas und teilt das Entzücken eines Jungen mit uns, der zum ersten Mal in seinem Leben ein Stück Eis in den Händen hält.Die wenigen, die jetzt noch auf ihren Plätzen zappeln, statt mit voller Aufmerksamkeit zuzuhören, nennt Folke Tegethoff seine „Patienten“ – gute Fortschritte mache er mit ihnen, meint er, ohne jemanden bloßzustellen. Dann geht es in die Wüste, wo ein unachtsamer Mensch nur durch die List eines schlauen Hasen dem Würgegriff einer mächtigen Python entkommt.
„Wie kommt es, dass ich Sie heute das erste Mal gesehen habe und trotzdem das Gefühl habe, dass ich Sie seit Langem kenne?“, fragt Kathi nach eineinhalb Stunden Arbeit mit Folke Tegethoff.
Wir bedanken uns bei Prof. Verena Gundacker für die Organisation der „Schule des Zuhörens“.

Mag. Nora Sümegi