Kategorie: Aktuelles

Die 3E beim Workshop „Data-Run“

Wir, die Klasse 3em, unternahmen im Fach „Geographie und Wirtschaftskunde“ einen Ausflug zur Arbeiterkammer Niederösterreich. Dort gab es einen Workshop über Daten, der sich „Data Run“ nannte. Wir haben ein Spiel mit Daten gespielt. Danach haben wir einen kurzen Film geschaut und alles genau besprochen. Wir haben viel über Daten gelernt und dass sie sehr wertvoll sind. Der Klasse hat der Ausflug sehr gut gefallen und er war sehr spannend und interessant.

Nicole Gloor, 3em

Sacré Coeur Pressbaum goes international – zwei Austauschschülerinnen bei uns zu Gast

Kiara, 15 Jahre. Sie lebt mit ihrer Familie und vier Hunden auf Teneriffa/Spanien.Warum bist du nach Österreich gekommen?
Ich wollte gerne besser Deutsch lernen und mir gefällt Österreich besser als Deutschland, weil hier mehr Natur und mehr Grün ist. Außerdem gefällt mir Wien sehr gut.
Was gefällt dir am Sacré Coeur Pressbaum? Was ist anders hier?
Für mich ist es das erste Mal an einer katholischen Privatschule. Meine Klasse und meine MitschülerInnen sind sehr sehr nett zu mir, meine LehrerInnen auch.
In Spanien haben wir jeden Tag sechs Stunden Unterricht, dann ist Freizeit. Hier ändern sich die Zeiten jeden Tag. In Spanien haben wir z.B. keinen Informatik-Unterricht, Physik und Chemie ist ein Schulfach. Meine spanische Schule ist viel kleiner und nicht katholisch, wir beten nicht am Beginn und am Ende des Schultages.
Das Verhältnis zwischen SchülerInnen und LehrerInnen ist förmlicher in Österreich, in Spanien sind wir per Du, wir sprechen die LehrerInnen mit Vornamen an und wir stehen auch nicht auf am Beginn der Stunde.
Was ist das Tollste an Österreich?
Wien. Ich lebe auf Teneriffa in einer kleinen Stadt und für mich ist die Großstadt Wien ganz neu. Auch die Natur in Österreich ist anders.
Wie ist das Leben mit deiner Gastfamilie?
Sehr gut! Meine Gastschwester ist für mich eine richtige Freundin. Am Nachmittag sind wir gemeinsam und am Abend kommen die Eltern nachhause und wir essen zusammen. Es ist wirklich schön mit ihnen.
Kiara lebt bei ihrer Gastschwester Emily (6C) in Eichgraben und geht in die 6B.

Saskia, 16 Jahre. Sie lebt mit ihren drei Brüdern in Pennsylvania/USA
Wie ist das Leben mit deiner Gastfamilie?
Meine Gastfamilie ist sehr nett. Meine Gastschwester und ich gehen zusammen zur Schule, nach dem Mittagessen zuhause gehe ich am Nachmittag schwimmen. In den USA schwimme ich Wettkämpfe. Am Abend sind wir gemütlich zusammen. Samstag gehen wir als Familie immer in ein japanisches Restaurant.
Warum Österreich? Was ist das Schönste an Österreich?
Mein Vater hat ein Jahr in Österreich gelebt. An Österreich gefallen mir die Schlösser, die Häuser, die Architektur.
Wie gefällt es dir am Sacré Coeur Pressbaum?
Ich liebe das Sacré Coeur Pressbaum! Meine Klasse ist sehr nett!
Was ist anders hier am Sacré Coeur Pressbaum?
In den USA gehen wir jede Stunde in eine andere Klasse und haben keinen fixen Klassenraum. Wir haben viel länger Schule als in Österreich und essen mittags in der Schule. Buben und Mädchen sind zusammen im Sportunterricht. Wir haben in den USA mehr Schulfächer, aus denen wir wählen können: Kochen, Töpfern, Tischlern…
Saskia lebt bei ihrer Gastschwester Marie (8A) in Pressbaum und geht in die 6C.

Die Interviews führte Elisabeth Braun.

Kreative Flipchart – Gestaltung

Von digital zu analog: An der Uni, im Bewerbungsverfahren, bei Präsentationen … Immer häufiger berichten uns ehemalige SchülerInnen, dass sie in all den genannten Situationen plötzlich Edding-Stife, Wachsmalkreiden und Flipchart-Bögen in die Hand bekommen und in 20 Minuten eine Kurzpräsentation vorbereiten müssen.

In dieser kurzen Zeit ein kreatives, überzeugendes Kunstwerk entstehen lassen, schaffen unsere KUP-SchülerInnen nun mit links. Rahmen ums Blatt, plakative Schrift, Stichworte, 3D-Effekt mit Farben erzeugen, belebte Bilder und Smileys – voilà.

Nach dem Erarbeiten der Grundtechniken kreierten unsere SchülerInnen Flips, um sich selbst vorzustellen. Zwei Fliegen mit einer Klappe, denn in den Folgestunden können wir nun auch gleich noch Präsentationstechniken und Feedback üben.

Elisabeth Braun, Claudia Gedl, Gilrun Strengberger

Adventkonzerte der musisch-kreativen Klassen

In der Woche vor den Weihnachtsferien fanden die beiden Konzerte unserer musisch-kreativen Klassen statt. Am 18. Dezember waren die 1. bis 3. Klassen an der Reihe und präsentierten unter dem Motto „Where are you Christmas?“ ein buntes Programm.

Am Tag darauf sangen und musizierten die SchülerInnen der 4. bis 8. Klassen zum Thema „You are the Light“.

An dieser Stelle muss Dank gesagt werden: Der Pfarre Eichgraben, die uns die schöne große Kirche zur Verfügung gestellt hat. Den Schülern vom Technik Team, die das Konzert so professionell ermöglicht haben. Und ganz besonders den Professorinnen und Professoren des musikalisch-kreativen Zweiges für die Vorbereitung und Durchführung der Konzerte!

 

Französische Luft schnuppern – unterwegs mit unserem Austauschprogramm

Auch dieses Jahr machen sich wieder Französisch-SchülerInnen auf den Weg zu ihren PartnerschülerInnen nach Lille und Cannes. Im Gegenzug bekommen sie dann von „ihren“ Französinnen und Franzosen Besuch in Österreich. Das macht Frankreich auch bei uns im Schulhaus hautnah erlebbar. Sechs SchülerInnen sind dieses Jahr wieder so begeistert von unserem Austauschprogramm, dass sie mutig ihre Koffer packen: Miriam, Anna, Venya, Vincent und Max aus der 5A und Daniela aus der 4C.

Zwei von ihnen sind bereits „WiederholungstäterInnen“: Nach seinem Aufenthalt in Cannes will Vincent nun auch auf jeden Fall den Norden erleben und Venya war von ihrer ersten Austauschpartnerin so begeistert, dass sie unbedingt noch einmal die Möglichkeit nutzen möchte, bei einer Familie in Lille zu leben.

Was die unsere SchülerInnen zum Austausch bewegt, erzählen sie selbst:

Vincent: „Französisch ist meine Lieblingssprache. Die Sprache ist sehr schön und ich möchte noch besser werden. Der erste Austausch war echt cool, jetzt möchte ich neue Leute kennenlernen und noch einmal weg sein.“

Miriam: „Für mich ist es eine tolle Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und mit Natives zu sprechen. Die Sprache ist wunderschön und das Land auch.“

Max: „Ich mag Französisch sehr gerne, das Land ist wunderschön und ich möchte gerne neue Kontakte in Frankreich haben.“

Venya: „Französisch ist wunderschön, ich möchte die Sprache noch viel besser können! Ich habe gerne Kontakte in anderen Ländern, möchte dort auch Freunde haben und ich finde Frankreich sehr schön.“

Anna: „Meine Gastschwester Elise war letztes Jahr schon bei mir und sie ist mittlerweile eine gute Freundin, mit der ich über alles reden kann. Sie war für mich sogar fast wie eine Schwester, als sie bei uns gelebt hat. Ich freue mich , sie wiederzusehen, ich mag sie voll gerne. Außerdem möchte ich das Land und die Kultur erleben. Und ich will wissen, ob sie wirklich Froschschenkel essen.“

Daniela: „Ich find den Austausch cool. Dadurch kann ich in eine komplett andere Kultur eintauchen, neue Kontakte knüpfen und die Sprache besser lernen. Und Cannes ist wunderschön.“

Ich freue mich unendlich über so viel Neugierde, Offenheit, Courage, Freude an der Kultur und Begeisterung für die Sprache! Unseren SchülerInnen wünsche ich unvergessliche, bereichernde Erfahrungen!

Elisabeth Braun

Mit Entspannungstechniken durch den (Schul-)Alltag

Achtsamkeits- und Entspannungstraining im Wahlpflichtfach KUP

Wie jedes Jahr bietet der Dezember mit all seinen Verpflichtungen die wohl passendste Gelegenheit, über Stressmanagement im (Schul-)Alltag nachzudenken: Eine der schulisch dichtesten Zeiten, randvoll gefüllt mit Schularbeiten und Tests, konkurriert mit dem normalen Advent-Wahnsinn: Geschenke ersinnen, Kekse backen, Adventkonzerte, Weihnachtsfeiern, Christkindlmärkte…

Um unseren SchülerInnen der 7.Klassen einen kleinen Werkzeugkoffer an Entspannungsübungen mitgeben zu können, haben wir wie im letzten Jahr Frau Mag. Sandra Renner, diplomierte Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin, zu uns eingeladen.

Mit einem bunten Mix an Übungen konnten wir alle erproben, was denn jeder Person am besten persönlich entspricht. Die Palette reichte von der Rosinen-Übung und Päckchen packen über Sitz- und Geh-Meditation hin zu Atemankern setzen. Natürlich durften die Klassiker nicht fehlen: Body-Scan, Progressive Muskelentspannung, Autogenes Training und Imagination.

Mit der entsprechenden Achtsamkeit fällt es dank dieser Übungen leichter, im gegenwärtigen Moment präsent zu sein und mal wieder kurz durchzuatmen.

Sicheres Zeichen, dass die Übungen wirken: Wenn die ersten SchülerInnen tatsächlich kurz einschlafen

Wir danken an dieser Stelle dem Elternverein, dass er diesen Workshop finanziell mitermöglicht hat!

Elisabeth Braun

Körpersprache, Vertrauen und Team Building – ein Pe(e)rfekter Samstag am Sacré Coeur

Am Samstag, dem 23.11.2019 trafen sich 22 topmotivierte und warm bekleidete Peer MediatorInnen vor dem Biologiesaal. Gemeinsam durften wir an einem Workshop mit zwei Outdoor- und Erlebnispädagogen teilnehmen.

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und ein paar lustigen Kennenlernspielen starteten wir auch gleich Outdoor mit den vielseitigen und spannenden Vertrauens-, Achtsamkeits- und Kommunikationsübungen. Wir bekamen viele neue, lehrreiche Impulse, die uns als Team weiter zusammengeschweißt und uns auch persönlich bereichert haben.

Wir freuen uns jetzt schon sehr auf unser 2. Peermediations-Highlight, unsere zwei gemeinsamen Tage im März nächsten Jahres!

Herzlichen Dank dem Elternverein des Gymnasiums für die tolle Unterstützung!

Lea Rakwetz, 5C

Tag der offenen Tür 2019

Zum Tag der offenen Tür fanden sich am vergangenen Freitag zahlreiche Besucherinnen und Besucher bei uns ein. Frau Direktor Spendlhofer stellte unsere Schule in einer kurzen Präsentation vor und lud Eltern und Kinder ein, an einer Führung mit unseren SchülerInnen der 7. und 8. Klassen teilzunehmen.

Dabei konnte einerseits „normaler Unterricht“ in den Klassenräumen beobachtet werden, aber auch Vorführungen aus den Bereichen Sport, Musik und Naturwissenschaften bewundert werden.

Auch die Sprachen, die an unserer Schule unterrichtet waren, stellten sich vor. Besonderes Interesse fanden auch die kurzen Vorstellungen unserer Theatergruppe.

Der Elternverein trug durch die Organisation des Buffets maßgeblich zum Gelingen des Tages bei – vielen herzlichen Dank dafür!

Wir freuen uns über das große Interesse an unserer Schule!

Besuch im Urgeschichtemuseum

Am 28.10.2019 fuhren wir, Loretta und Rahel aus der 2B mit unserer Klasse und der 2A ins Urgeschichtemuseum MAMUZ. Nach einer 1,5 stündigen Busfahrt waren wir am Ziel und warteten alle vor einem riesigen nachgebauten Mammut auf den Beginn der Führung.

Zuerst besprachen wir die Epoche der Urgeschichte mit ihren Merkmalen und Besonderheiten. Danach zeigte uns die Führerin ein Tipi aus der Altsteinzeit, eine Nähnadel, die wichtig für das Nähen der Zelte war und einen Faustkeil, das „Schweizer- Messer“ der Steinzeit. Es gab auch ein „Haus ohne Dach“, dessen Wände aus Pferdefell bestanden. Dieses bekamen die Menschen durch Jagen. Als Lebensmittel sammelten die Menschen auch Beeren und Pilze. Großteils lebten sie aber von Fleisch, das sie später mit Gemüse zu Suppen verarbeiteten. Wir durften uns auch im Speerwerfen versuchen- und auch wenn wir nicht immer trafen, es war sehr lustig.

Zum Schluss lernten wir noch über das Wohnen und die Rituale der Kelten und versuchten aus Eisen und Feuerstein Feuer zu schlagen. Im Endeffekt war dieser Ausflug sehr toll und lehrreich.

Rahel und Lori

Zwischen Cream Tea und Curry – Highlights der England-Sprachreise

Drei Dinge, die euch zu England einfallen? Brexit, Big Ben und die Queen? Fair enough. Im Grunde haben wir diese drei Eindrücke schnell hinter uns gelassen. Den Brexit, weil weder Pro- noch Contra-Demo wirklich gut besucht waren; Big Ben, weil er immer noch traurig unter seinem Gerüst dahinfristet; die Queen, weil vorm Buckingham Palace auf sie warten ohnehin nicht belohnt wird.


Neben dem klassischen, beeindruckenden London-Programm (Tower, St.Paul’s, Westminster Abbey…) haben wir unsere eigenen Highlights kreiert:
· Mittagessen bei Harrod’s Marketplace
· Lustwandeln in Chinatown
· Tea-Time und Live-Musik in Covent Market
· Auf den Spuren von Jack the Ripper
Letzteres war wohl der kriminalistische Höhepunkt: Bei stimmungsvollem Nieselregen in der Dämmerung mit einer echten CSI von Scotland Yard zu Fuß durch die Gassen, in denen der Serienmörder Jack the Ripper seinerzeit London in Angst und Schrecken versetzt hat. Ein bisschen gruselt’s da schon… Vor allem, da immer noch eine Frage bleibt:
Who was Jack the Ripper?


Nach drei Tagen Großstadt warteten in Paignton bereits die Gastfamilien auf unsere kleine feine Gruppe aus 7AB-Schüler*innen. Auch Johannes Schadenhofer und ich hatten das Vergnügen, bei einer echten englischen Gastomi zu wohnen, die morgens mit Tea and Toast, abends mit Mashed Potatoes aufwartete und uns mit Hot-water bottles ins Bett schickte.

Neben dem obligaten Sprachunterricht in der Devon School of English tischte die englische Riviera ihre schönsten Sights auf:
· Dartmouth mit der Dampflok
· Durch Harry Potters Diagon Alley in Exeter schlendern
· In Cornwall auf einen echten Lord à la Rosamunde Pilcher warten
· Steilküsten-Adrenalin in Tintagel
· Delphine und Seelöwen bei der Küstenwanderung beobachten
· Auf den Spuren Agatha Christies in Greenway House and Gardens
Nach Besichtigung von Agathas Sommersitz und dem Schauplatz von „Dead Man’s Folly“ schlenderten wir durch die Gartenanlagen mit Blick auf den pittoresken Fluss Dart. Und während wir uns dann in der englischen Sonne am Steg des Bootshauses aalten, beschäftige einige schon à la Hercule Poirot die Frage nach der Identität des Mörders:
Who is the murderer in „Dead Man’s Folly“?
(Zuhause bin ich dieser Frage in literarischer und filmischer Form nachgegangen. Sehr zu empfehlen!)
Abendliche Unternehmungen rundeten die wirklich fantastische Reise ab: Bowling (Johannes Schadenhofer entpuppte sich als alter Kegel-Spezialist und konnte nicht einmal von Jonas geschlagen werden!), Kino und Spielhalle am Peer, Baden für Mutige am roten Sandstrand, stilvoller High Tea im Redcliffe Hotel, Minigolf, Burger, Chips und typisch (!) englisches Curry im Pub…

Wir Lehrer*innen sagen der 7AB DANKE für die unvergesslichen Eindrücke des English Lifestyle, die Begeisterung und die angenehme, lustige Atmosphäre! Cheers!
Elisabeth Braun