Monat: März 2019

Feierliche Dachgleiche

 

 

 

Text zur feierlichen Dachgleiche auf der Startseite unserer Campusseite

Austria meets Uganda

Seit Jahren hat das Sacré Coeur Pressbaum eine Partnerschule in Jinja, der zweitgrößten Stadt in Uganda. „St. Bernadette“ wird von Sacré Coeur Schwestern geleitet. Auf Einladung der österreichischen Sacré Coeur Schulen kam die Direktorin Lucy Kabagwery gemeinsam mit einem Lehrer am 20.3.2019 nach Pressbaum. Ca. 45 interessierte Besucherinnen und Besucher wurden an Hand eines Videos und zahlreicher Fotos über die Schule informiert. Außerdem erzählte der Mathelehrer Mr. Tom über das tägliche Leben im Umfeld seiner Schule: Trinkwasser wird etwa lediglich bei Regenfällen vom Dach der Schule gesammelt. Das kostbare Nass wird streng rationiert, um in Hitzezeiten die Kinder zu versorgen. Viele der 1400 Schülerinnen und Schüler haben einen Fußmarsch von einer Stunde und mehr zu bewältigen. Dieser erfolgt zudem häufig barfuß! Viele Kinder müssen noch vor Sonnenaufgang ihr bescheidenes Heim, in dem es weder Strom noch Wasser oder Toilette gibt, verlassen. Deshalb werden nach Ende des Unterrichts um 16:30 Uhr Hausübungen in der Schule erledigt, da es zu Hause kein Licht gibt.

Aus Österreich und Irland sind in den letzten zehn Jahren Geldmittel zum Neubau der Schule geflossen. Außerdem haben zahlreiche Personen aus dem Umfeld des Sacré Coeur Pressbaum eine Patenschaft für ein Kind übernommen. Mit EUR 100,- kann man einem Kind den Schulbesuch inklusive Bücher, Hefte, Stifte, Schuluniform und Mittagessen ermöglichen.

Am Ende des Abends wurde um Spenden ersucht. Die Kinder in Jinja dürfen sich über EUR 569,- freuen. Vielen Dank dafür an alle Besucher!

Markus Steininger

Generationenübergreifender Dialog im Textilen Gestalten

In die 1b/c und 1e kam jeweils eine Großmutter in den Textilunterricht zu Besuch. Früher hieß das Fach „Handarbeiten“ und Werkstücke von damals, aber auch neuere Kreationen, wie etwa ein Faschingskostüm,  konnten wir anschauen und erkunden. Die Omas gaben Auskunft zu ihren reichlichen Erfahrungen von damals und es wurden Parallelen zu heute gezogen. In der 1e wurden wir aktiv und unter Anleitung des Gastes fertigten wir ein kleines Werkstück. Generationenübergreifender Dialog, Austausch und Vernetzung waren eine Bereicherung für den Unterricht.

Prof. Mang

Eine Deutschstunde für die Umwelt

Im Deutschunterricht wurden Sachtexte zu den Themen Umweltschutz und Plastik bearbeitet und diskutiert. Außerdem lernten die Schüler und Schülerinnen der 3A verschiedene Möglichkeiten kennen, um ihre eigene Müllproduktion und ihren Plastikverbrauch zu reduzieren.

Nachdem wir gesehen hatten, wie Müll unsere Welt verschlechtert und die Tierwelt negativ beeinflusst, beschlossen wir, das Schulgelände von unliebsamem (Plastik-) Müll zu befreien. Am 7. März 2019 war es dann so weit! Wir verteilten uns in einer Doppelstunde, bewaffnet mit Müllsäcken und Gartenhandschuhen, auf dem Schulgelände und machten Jagd auf Plastiksackerl, Aludosen, Absperrbänder und vieles mehr. Es kam eine große Menge Müll zusammen, welcher dankenswerterweise von der Gemeinde Pressbaum abgeholt wurde. Besonders der Bahnhofbereich lieferte den Schülern und Schülerinnen eine unglaubliche„Fundgrube“ an Müll.

Prof. Melanie Smetacek

Typisch Österreichisch – typisch französisch

Gedanken zum Französisch-Austausch mit Lille

 

J L
„Les profs sont très cool et l’atmosphère est très familière. – Die Lehrer*innen sind sehr cool und die Atmosphäre ist familiär.“

 

„Vous mangez un peu n’importe quoi. – Ihr esst (in der Schule) irgendwie einfach irgendetwas.“

 

 

3 Wochen hat Margot unseren Schulalltag und das österreichische Familienleben erkundet, dabei viel über „uns Österreicher“ und unser Schulsystem erfahren – und wir über „die Franzosen“. Spannend war Margots Résumé am Ende ihres Aufenthalts in der 4A und auch meine Schüler*innen haben gestaunt, wie anders die Franzosen ticken:

  • Strenger Dresscode (keine kurzen Hosen/Röcke, kein Nagellack, keine Tops…)
  • Absolutes Handyverbot mit Nachsitzen
  • Keine fixen Klassenräume, sondern amerikanisches System
  • Billet de retard bei Zuspätkommen und Nachsitzen am Samstag
  • Schule täglich bis 17 Uhr
  • Matura auch in Sport
  • Philosophie als schriftliches Maturafach
  • Schlemmen in der Schulkantine:
    • Vorspeisen zur Wahl
    • Fisch, Fleisch, Vegetarisch als Hauptspeise
    • Tartes, Fruits, Beignets, Éclairs, Fromages… als Dessert

Ein großes MERCI an Margots österreichische Gastschülerin Emma Gugerel aus der 4A, die Margot mit riesiger Vorfreude und offenen Armen empfangen hat und wirklich ihren Alltag und ihr Zuhause geteilt, Wochenendausflüge geplant und Margot Österreich näher gebracht hat.

Für beide Mädchen eine große Bereicherung! Emma freut sich nun schon riesig auf ihre Zeit in Lille J

Elisabeth Braun

¡ENHORABUENA!

 

 

Ioana HUTANU erreichte beim heurigen Fremdsprachenwettbewerb des Landes NÖ unter 18 TeilnehmerInnen den 3. Platz in der Kategorie Spanisch AHS. Dies ist eine Leistung, die umso mehr Beachtung verdient, als Ioana erst vor 5 Jahren mit rudimentären Deutschkenntnissen aus Rumänien an unsere Schule kam, zuerst den Realzweig besuchte und schließlich in der 5. Klasse in die Langform Spanisch überwechselte. Ioana überzeugte die Jury nicht nur mit sprachlicher Eloquenz, sondern auch mit sozialer Kompetenz, die sie bei der Gesprächsführung und Interaktion unter Beweis stellte. Im Rahmen der Preisverleihung ließ es sich LSI HR Mag. Brigitte Wöhrer nicht nehmen, Ioana ihre ehrliche Anerkennung auszusprechen. ¡Muy bien hecho, Ioana!

Prof. Verena Gundacker

The Dark Side of the Moon – Hauptkläranlage Simmering

Wir denken oft nicht darüber nach, wo unser Stoffwechselendprodukt eigentlich landet. Viele Wissenschaftler haben sich im Laufe der Zeit Gedanken darüber gemacht, was damit geschehen soll. Dadurch ist es vom Nachttopf, dessen Inhalt aus dem Fenster auf die Straße landete, zu einem “hochkomplexen” unterirdischen Tunnelsystem, das von den Häusern der Stadtbewohner bis in die Donau reichte, gekommen. Jedoch fühlten sich viele Menschen von den sichtbaren Überresten, die noch 50 km nach Wien in der Donau trieben, ziemlich “gestört”. Nach weiteren hirnzerreißenden, qualvollen Epochen ist es dann zu einer Unterstützung der Mikroorganismen in der Donau gekommen, der sogenannten Kläranlage.

Die Kläranlage Wien Simmering: Ein sehr revolutionärer Ort, wie auch seine Wirkung auf unser Riechorgan. Insgesamt war es sicher eine sehr belehrende Exkursion, aus der man, und hoffentlich auch viele aus der 5a, 5b und 5c, sehr viel für sein Leben mitnehmen kann. Aber nun zum Wesentlichen: dem Ablauf unserer Exkursion. Erstaunlich geordnet hat es die 5b geschafft, gemeinsam mit der 5c, zum Zug zum Bahnhof zu gehen und von dort per Öffis die Anlage zu erreichen. Dort angekommen begrüßte uns zuerst der Geruch, bevor es die Mitarbeiter taten. Nach zwei kurzen Dokumentarfilmen ging es los. Aus versicherungstechnischen Gründen wurden zwei Gruppen gebildet, um die 5b und die 5c zu trennen. Zuerst wurden uns die Theorie und die dort zum Einsatz kommenden Techniken erklärt. Anschließend ging es mit der Führung weiter. Man konnte die verschiedenen Schritte, vor allem in der mechanischen Reinigung, sehr gut aufgrund deren Aromen zuordnen. Uns dem Ende nahend gab es schon die Ersten, die für Geld in die Klärbecken gesprungen wären, doch aufgrund unserer höchstzuverlässigen AufseherInnen und ProfessorInnen ist es zu keiner Tragödie dieser Art gekommen.

Wieder zuhause angekommen wurde erst einmal geduscht. Hoffentlich sind wir uns alle nun bewusster geworden, dass die Dinge, die in unserer Kanalisation landen, sich auf unsere Stoffwechselendprodukte und Klopapier limitieren sollten.

An alle Eltern: Dreck, der nicht in die Kanalisation gehört, erhöht die Steuern.

Fazit: Kanalisation sauber halten macht Kinder froh, und Erwachsene ebenso.

 

Andrei Nicolescu (5b)

 

 

Unser Ausflug in das Jahr 1848

 

Am 30.01.2019 haben wir (3e) uns nach Wien in die Alte Schmiedekammer begeben, um uns eine spannende Führung in der Ausstellung „1848 – die vergessene Revolution“ anzuhören. Wir fuhren mit unseren Professoren, Fr. Prof. Veronika Schneider und Hr. Prof. Dominik Krenn. Das Museum wirkte auf uns ein wenig klein, aber dennoch war es überschaubar. Der Museumsführer schaffte es, uns die Welt von damals genau zu illustrieren, sodass wir sie uns gut vorstellen konnten. Wir lernten hervorstechende Personen der Wiener Revolution kennen, die bis heute noch wichtig sind z.B.: der Bauernbefreier Hans Kudlich, Karl Heinrich Spitzer, Graf Latour und viele andere.

Wir lernten, warum die Bevölkerung überhaupt die Aufstände begann, wie die Regierung sie niederschlug und dass die Revolution nie endet. Die politischen Gründe warum eine Revolution ,,ausbricht“ und wie sie sich entwickelt, waren auch sehr aufschlussreich.
Die SchülerInnen waren alle sehr aufmerksam und redeten nicht viel, mit ein paar Ausnahmen 🙂
Anschließend hatten wir noch viel Spaß im Kino, wo wir uns in einem Saal nur für uns „Bohemian Rhapsody“ anschauen, lachen, weinen und zu den Queen-Liedern mitsingen konnten.
Unser persönliches Fazit der Exkursion ist, dass es einer der spannendsten und lehrreichsten Ausflüge des Jahres war. Es freut uns, dass wir diesen interessanten Lehrausgang mit zwei tollen Lehrkräften unternehmen durften.

Text:Nelina Mayer, Leah Gatternigg und Prof. Veronika Schneider